Yoga gibt es in vielen verschiedenen Formen. Ein Stil ist ruhig und meditativ, ein anderer aktiv und anspruchsvoll. Doch welcher Yogastil passt zu dir? In diesem Artikel erklären wir die beliebtesten Yogastile, damit du eine gute Wahl treffen kannst.
Hatha Yoga – ruhig und zugänglich
Hatha Yoga ist einer der bekanntesten und zugänglichsten Yogastile. Die Haltungen werden ruhig und bewusst ausgeführt, wobei Atmung und das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist im Mittelpunkt stehen. Hatha Yoga eignet sich hervorragend für Anfänger, die Yoga in Ruhe kennenlernen möchten.
Vinyasa Yoga – fließend und dynamisch
Beim Vinyasa Yoga werden die Haltungen im Rhythmus der Atmung fließend miteinander verbunden. Jede Stunde ist anders, wodurch dieser Stil abwechslungsreich und anspruchsvoll ist. Vinyasa eignet sich für Menschen, die Bewegung und Abwechslung mögen.
Yin Yoga – tief und regenerierend
Yin Yoga ist ein ruhiger, meditativer Stil, bei dem die Haltungen lange gehalten werden, manchmal 5 bis 10 Minuten. Der Schwerpunkt liegt darauf, Gelenke und Bindegewebe anstelle der Muskeln zu lockern. Dieser Stil ist ideal, wenn du entspannen und deinen Körper nach einem anstrengenden Tag oder intensiven Training regenerieren möchtest.
Ashtanga Yoga – kraftvoll und strukturiert
Ashtanga Yoga ist ein intensiver Stil, bei dem eine feste Abfolge von Haltungen dynamisch ausgeführt wird. Die Verbindung von Bewegung und Atmung sorgt für ein intensives Training, bei dem du ordentlich ins Schwitzen kommst. Ashtanga eignet sich eher für Menschen, die bereits etwas Yoga-Erfahrung haben.
Power Yoga – Kraft und Ausdauer
Power Yoga basiert auf Ashtanga, wurde jedoch etwas zugänglicher gestaltet. Die Einheiten sind kürzer und die Abfolge der Haltungen ist so angepasst, dass sie in eine einstündige Yogastunde passt. Power Yoga ist eine gute Wahl für Menschen, die ein anspruchsvolles, sportliches Training mögen.
Iyengar Yoga – Präzision und Ausrichtung
Beim Iyengar Yoga steht die präzise Ausführung der Haltungen im Mittelpunkt. Hilfsmittel wie Blöcke, Gurte und Stühle kommen häufig zum Einsatz, damit die Haltungen möglichst korrekt ausgeführt werden können. Dieser Stil eignet sich für Menschen, die sich eingehender mit der Technik der Yogahaltungen beschäftigen möchten.
Hot Yoga und Bikram Yoga – intensiv und warm
Hot Yoga und Bikram Yoga werden in einem beheizten Raum praktiziert. Beim Hot Yoga liegt die Temperatur in der Regel zwischen 25 und 40 Grad Celsius. Bikram Yoga findet immer bei etwa 40 Grad statt. Die Wärme macht die Muskeln geschmeidiger und sorgt für ein intensives Training. Frage im Zweifel immer zuerst einen Arzt, insbesondere wenn du hohen Blutdruck hast, schwanger bist oder andere gesundheitliche Beschwerden bestehen.
Yoga Nidra – tiefe Entspannung
Yoga Nidra, auch Schlafyoga genannt, ist die ruhigste Form auf dieser Liste. Die Übung findet im Liegen statt und konzentriert sich auf tiefe Entspannung bei erhaltenem Bewusstsein. Yoga Nidra hilft, Stress und Anspannung abzubauen, und eignet sich für fast jeden.
Welcher Stil passt zu dir?
Du bist noch unsicher? Eine gute Faustregel lautet: Suchst du Entspannung und Regeneration, wähle Yin Yoga oder Yoga Nidra. Möchtest du ein aktives und anspruchsvolles Training, entscheide dich für Vinyasa, Ashtanga oder Power Yoga. Wenn du ganz neu einsteigst, ist Hatha Yoga ein guter Ausgangspunkt.
Bereit anzufangen?
Hast du einen Yogastil gefunden, der zu dir passt? Dann lies unseren Blog über Yoga für Anfänger zu Hause und erfahre, wie du noch heute beginnen kannst.
