Ein Sommertag, ein voller Wassertank und Kinder, die schon im Badeanzug vor der Tür stehen. Es klingt einfach, aber wer ohne Vorbereitung einen Aufstellpool im Garten aufbaut, stößt schnell auf Probleme: einen schiefen Untergrund, einen beschädigten Rasen oder einen Pool, der nach zwei Wochen bereits leckt. Mit dem richtigen Vorgehen verhinderst du das. Dieser Leitfaden führt dich durch die gesamte Vorbereitung, von der Standortwahl bis zum ersten Sprung ins Wasser.
Den richtigen Standort für deinen Aufstellpool wählen
Der Platz, an dem du den Pool aufstellst, bestimmt zu einem großen Teil, wie lange er hält und wie angenehm er sich nutzen lässt. Einige Punkte wiegen besonders schwer.
Sonnenlicht und Schatten
Wähle einen Platz, der den größten Teil des Tages in der Sonne liegt. Mehr Sonnenlicht bedeutet angenehmeres Wasser und weniger Algenwachstum. Vermeide Plätze direkt unter Bäumen: Blätter und Äste verschmutzen das Wasser schnell und Wurzeln können den Boden beschädigen.
Ebener und stabiler Untergrund
Dies ist der am meisten unterschätzte Faktor. Ein mit Wasser gefüllter Aufstellpool mit drei Metern Durchmesser wiegt schnell mehr als zehntausend Kilo. Auf einem schrägen oder weichen Untergrund verformt sich das Becken, was zu ungleichmäßigem Druck auf die Wände und schließlich zu Rissen führt. Verwende im Zweifel eine Wasserwaage, um den Untergrund zu prüfen.
Abstand zu Hindernissen und Grundstücksgrenzen
Halte mindestens einen halben Meter Abstand zu Zäunen, Mauern und anderen Konstruktionen. Das erleichtert die Pflege und verhindert Feuchtigkeitsschäden an angrenzenden Strukturen. Prüfe auch, ob deine Gemeinde besondere Regeln für temporäre Konstruktionen wie Aufstellpools hat.
Den Untergrund vorbereiten
Ein guter Untergrund ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung. Trage die Stelle leicht ab, wenn dort Gras wächst, oder lege eine Schutzunterlage aus. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.
- Sand: eine fünf bis zehn Zentimeter dicke Sandschicht ebnet den Untergrund gut und ist bezahlbar. Nachteil: Sie kann weggespült werden oder absacken.
- Platten oder Pflastersteine: stabil und langlebig, aber arbeitsintensiv zu verlegen. Geeignet, wenn du den Pool mehrere Saisons am selben Ort aufstellen möchtest.
- Schaumstoffmatten oder Poolteppich: schützen den Poolboden vor scharfen Steinen und machen den Untergrund für die Füße komfortabler.
Entferne immer Steine, Äste und andere scharfe Gegenstände, bevor du etwas auslegst. Ein einziger Kieselstein unter der Folie kann nach einigen Wochen Druck ein Loch verursachen.
Den Aufstellpool Schritt für Schritt aufbauen
Hast du den Standort vorbereitet und den Untergrund geebnet? Dann beginnt die eigentliche Arbeit.
- Lege alle Teile bereit. Prüfe, ob die Verpackung vollständig ist: Folie, Rahmen, Dichtungen und Filteranschluss. Ein fehlendes Teil bemerkst du immer erst zu spät.
- Baue den Rahmen auf. Bei einem Rahmenmodell baust du zuerst das Stahl- oder Aluminiumgestell auf, bevor du die Folie anbringst. Befolge die Reihenfolge in der Anleitung genau. Ziehe die Folie erst aus, wenn der Rahmen vollständig steht.
- Befestige die Folie oder Innenhülle. Achte darauf, dass die Folie straff und gleichmäßig liegt. Falten und Knicke im Boden verursachen Druckstellen und lassen sich nur schwer entfernen, wenn das Becken erst einmal gefüllt ist.
- Schließe Filter und Pumpe an. Tu dies, bevor du mit dem Befüllen beginnst. Prüfe alle Verbindungen mit einem trockenen Tuch auf Undichtigkeiten.
- Fülle das Becken schrittweise. Beginne mit einer Schicht von dreißig Zentimetern und prüfe, ob das Becken gerade steht und der Boden gleichmäßig liegt. Korrigiere eine mögliche Schieflage jetzt noch, denn später ist das kaum mehr möglich.
- Fülle vollständig und starte den Filter. Sobald der Pool den gewünschten Stand erreicht hat, schaltest du den Filter ein. Gib sofort die richtige Wasserpflege hinzu, um Algenwachstum und trübes Wasser zu verhindern.
Sicherheit rund um den Pool
Wasser zieht Kinder an, auch wenn niemand aufpasst. Ein Aufstellpool mit mehr als dreißig Zentimetern Tiefe stellt bereits ein echtes Ertrinkungsrisiko für kleine Kinder dar. Nimm diese Maßnahmen ernst.
- Verwende immer eine abschließbare Poolleiter oder entferne die Leiter, wenn der Pool nicht benutzt wird.
- Erwäge bei kleinen Kindern einen Zaun oder ein Tor rund um den Pool.
- Decke den Pool mit einer passenden Abdeckplane ab, wenn niemand schwimmt. Das hält auch Schmutz und Insekten fern.
- Bring Kindern das Schwimmen bei. Aufsicht ist immer nötig, aber Schwimmfähigkeit ist der beste Schutz.
Pflege ab dem ersten Tag
Ein Aufstellpool erfordert wöchentliche Pflege. Tausche den Filter regelmäßig aus, miss den pH-Wert des Wassers und gib Chlor oder eine Alternative nach den Anweisungen des Herstellers hinzu. Grünes Wasser ist die Folge von Algenwachstum durch einen zu niedrigen Chlorwert oder einen verstopften Filter. Das zu beheben kostet mehr Zeit, als es zu verhindern.
Am Ende der Saison lässt du das Becken ab, reinigst alle Teile gründlich und lagerst es trocken. Ein gut gelagerter Pool hält mehrere Jahre.
Welche Art Aufstellpool passt zu deinem Garten?
Die Wahl zwischen einem runden oder rechteckigen Pool hängt von deinem Garten und davon ab, wie du ihn nutzen möchtest. Runde Modelle sind strukturell stabil und leicht aufzubauen. Rechteckige Pools bieten mehr Schwimmfläche und passen besser in einen geradlinigen Garten. Für größere Familien oder alle, die wirklich Bahnen schwimmen möchten, ist ein rechteckiges Modell die logische Wahl.
Sieh dir das Angebot an runden Aufstellpools an, entdecke die rechteckigen Pools oder gehe direkt zum vollständigen Poolangebot, um Größe, Material und Preis zu vergleichen.
Entdecke, welcher Aufstellpool zu deinem Garten passt, und mache diesen Sommer den ersten Schritt zu deinem eigenen Außenpool.
